Wie bereits berichtet fördert der Katharinenhof den Schutz der Kiebitze auf seinen Flächen.
Eine Teilfläche bei Obing wurde nur gegrubbert und durch diese Schwarzbrache der Brutschutzes der Vögel ausgebaut. Auf der Fläche mit ca. 3000 – 4000m², die in einer Geländesenke liegt, wurde auf eine Ansaat bewusst verzichtet. Rund um die Brache erfolgte der Anbau von Sommergetreide. Der Ertragsausfall auf dieser Versuchsfläche wird vom Landschaftspflegeverband Traunstein bezuschusst.
Wir hoffen damit einen Beitrag für die Erholung des Bestandes zu leisten. Der Landschaftspflegeverband unterstützt Landwirte u.a. bei der Durchführung von Kibitzhilfen auf betrieblichen Flächen sowie bei der Gestaltung und Durchführung von Feuchtwiesenbrachen.
Der Kiebitz (Vanellus vanellus) ist eine Vogel aus der Familie der Regenpfeifer. Er brütete ursprünglich auf Feuchtwiesen in den Niederungen, durch die Trockenlegung vieler Flächen ist er heutzutage vor allem auf Äckern zu finden. Die Kiebitze sind Bodenbrüter. Ihre Eier galten früher als eine Delikatesse, dürfen jedoch nicht mehr gesammelt werden, da der Kiebitzbestand global bedroht ist. Seit 2015 wurde die Art auf die Internationale Rote Liste der gefährdeten Vogelarten gesetzt.