Vor kurzem war Naturschutzberaterin Katharina Schertler auf dem Katharinenhof. Ihre Beratung soll helfen, den Hof naturnaher zu bewirtschaften. Themen wie eine abgestufte Wiesennutzung, Streuobstwiesen, der Bau und die richtigen Standorte für Nistkästen, Fledermäuse, die Förderung von Rauch- und Mehlschwalben, Insektenhotels, Bienenweiden und der Kiebitzschutz wurden bei diesem Termin diskutiert und eine passende Umsetzung auf dem Hof geplant.
Die Beratung von Frau Schertler wurde bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich in Anspruch genommen. Die erreichten Ziele konnten bei einem Hofrundgang betrachtet werden: Die Anlage der Streuobstwiese mit Bienenweide (Wildbienenmischung Syringa) zwischen Katharinenhof und Alter Zollstation, die abgestufte Wiesennutzung auf weiter entfernten Flächen wie den Deisensee, Nistkästen für Stare auf dem Hofgelände, der Eulenbrutkasten an der Maschinenhalle (wird von einem Falkenpärchen fremdgenutzt), und vieles mehr.
Weitere Schritte für eine naturnahe Bewirtschaftung sind geplant. Eventuell sollen zu diesen Themen auch Führungen am Hof angeboten werden.
Informationen zum Bau von Insektennisthilfen unter: http://paul-westrich.de/artenschutz/nisthilfen_02a.php